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Nadine Härtel

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"Verhalten verstehen, statt nur Gehorsam zu verlangen..."

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Hunde begleiten mich schon lange – aber seit 2012 beschäftige ich mich auch intensiv mit ihrem Verhalten, ihrer Kommunikation und dem gemeinsamen Leben von Mensch und Hund.
Was zunächst mit zahlreichen Seminaren, Webinaren und Vortragsabenden begann, wurde über die Jahre zu einer stetigen Reise des Lernens.

Ich durfte dabei von vielen unterschiedlichen Fachleuten lernen, unter anderem von Rolf C. Frank, Pia Gröning und Dr. med. vet. Dorit Feddersen-Petersen.
Besonders geprägt hat mich die intensive Beschäftigung mit jagdlich motivierten Hunden.

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2020 begann ich meine Zusatzqualifikation im Bereich Anti-Jagd-Training bei Pia Gröning und Anke Lehne.

Durch eine zusätzliche Hospitation bei Anke Lehne und die intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Hunderassen, ihren Eigenschaften und genetischen Besonderheiten konnte ich mein Wissen in diesem Bereich weiter vertiefen.
2021 habe ich die Abschlussprüfung im Anti-Jagd-Bereich bei Pia Gröning und Anke Lehne erfolgreich absolviert.

Doch für mich sind Qualifikationen nicht einfach eine Sammlung von Zertifikaten.

Gutes Hundetraining bedeutet für mich, Verhalten wirklich verstehen zu wollen.

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Ich möchte nicht einfach nur zeigen, wie eine Übung funktioniert.

Ich möchte verstehen, warum ein Hund etwas zeigt, was hinter seinem Verhalten steckt und was Mensch und Hund brauchen, damit Training im echten Leben funktioniert.

Deshalb bilde ich mich auch heute regelmäßig weiter.

Denn kein Hund ist wie der andere und kein Mensch-Hund-Team bringt die gleichen Voraussetzungen mit.

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Mein Ziel ist es, euch individuell zu begleiten, genau hinzuschauen und gemeinsam Lösungen zu finden, die zu euch und eurem Alltag passen.

Denn Lernen hört für mich nicht mit einer Prüfung auf – es beginnt dort erst richtig

Seitdem sind viele weitere Aus- und Weiterbildungen hinzugekommen:

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  • 2021: Zusatzqualifikation MindDog bei Nadja Winter

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  • 2022: Abschluss der Hundetrainerausbildung

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  • 2022: Prüfung beim Veterinäramt Cuxhaven im Rahmen der Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz

 

  • 2022: Zusatzqualifikation mit Prüfung zur Entspannungstrainerin für Hunde bei KrautDogs

 

  • 2022: Zusatzqualifikation zur Anti-Giftköder-Trainerin bei Dr. Lara Steinhoff

 

  • 2023: Zusatzqualifikation Waldcoach bei Nicole Lützenkirchen

 

  • 2024–2026: Fortlaufende Weiterbildungen im Bereich Aggressionsverhalten bei Dr. Ute Blaschke-Berthold und Robert Mehl

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Mein Lehrer

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Eddy

Eddy kam 2011 als Welpe zu mir und war ein Deutsch-Kurzhaar-Jack-Russell-Mix – eine ziemlich besondere Mischung, wie ich schnell feststellen durfte.

Mit Eddy begann für mich eine ganz besondere Reise.

Er zeigte mir schon früh, dass Hunde nicht einfach funktionieren, nur weil wir es uns wünschen.

Seine jagdliche Motivation, seine Eigenständigkeit und seine ganz eigenen Verhaltensweisen stellten mich immer wieder vor neue Herausforderungen.

Und genau diese Herausforderungen weckten meine Neugierde.

Ich wollte verstehen, warum Eddy bestimmte Dinge tat, was in ihm vorging und wie ich ihn so begleiten konnte, dass wir gemeinsam gut durch den Alltag kommen.

Aus vielen Fragen wurde immer mehr Interesse – und aus diesem Interesse schließlich meine Leidenschaft für das Anti-Jagd-Training.

Eddy hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen, Verhalten zu verstehen und nicht nach einer Lösung von der Stange zu suchen.

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Er war damit nicht nur mein erster Hund, sondern auch mein erster und wohl wichtigster Lehrer.

2026 musste ich mich von Eddy verabschieden.

Er wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben – und auch in meiner Arbeit wird ein Teil von ihm weiterleben.

Denn ohne Eddy wäre ich vielleicht nie den Weg gegangen, der mich heute zu meiner Hundeschule und zum Anti-Jagd-Training geführt hat.

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Danke, Eddy.

Für all die Fragen, die du mir gestellt hast.

Für all das, was ich durch dich lernen durfte, für den Weg, den du damit für mich begonnen hast.

Meine Lehrerin

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Panda

2016 kam Panda mit zweieinhalb Jahren aus dem griechischen Tierschutz zu mir.

Panda ist eine besondere Mischung aus Podenco und Border Collie, möglicherweise steckt auch noch ein kleiner Anteil Schäferhund in ihr.

Eine spannende Kombination aus unterschiedlichen Eigenschaften und Bedürfnissen, die mich wieder vor ganz neue Herausforderungen stellten.

Auch Panda zeigte jagdlich motiviertes Verhalten.

Diesmal konnte ich vieles von dem, was ich mit Eddy gelernt hatte, bereits anwenden und weiterentwickeln.

Gleichzeitig wurde mir durch Panda einmal mehr bewusst, dass Wissen allein nicht reicht – jeder Hund ist anders und braucht seinen eigenen Weg.

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Doch Panda brachte noch etwas Neues in mein Leben: Sie weckte meine Neugierde auf das Thema Aggressionsverhalten.

Ihr Verhalten und die Situationen, die wir gemeinsam erlebt haben, haben mich dazu gebracht, mich intensiver mit diesem Bereich auseinanderzusetzen.

Ich wollte nicht einfach nur wissen, wie ich mit bestimmten Situationen umgehen kann, sondern vor allem verstehen, warum Hunde aggressives Verhalten zeigen, was dahinterstecken kann und wie man ihnen und ihren Menschen dabei sinnvoll begegnet.

So führte mich Panda zu einem weiteren wichtigen Bereich meiner Arbeit und damit auch zu zahlreichen Weiterbildungen im Bereich Aggressionsverhalten.

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Panda hat mir gezeigt, dass jeder Hund seine eigene Geschichte mitbringt – und dass genau diese Geschichte der Schlüssel dafür sein kann, ihn wirklich zu verstehen

Meine jüngste Lehrerin

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Maya

Seit 2025 lebt Maya bei mir – eine etwa fünfjährige Sibirien-Husky-Mix-Hündin aus dem ungarischen Tierschutz.

Und auch Maya hat mir wieder gezeigt: Man lernt nie aus.

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Nordische Hunde sind in vielerlei Hinsicht besonders.

Sie sind häufig sehr eigenständig, treffen gerne ihre eigenen Entscheidungen und arbeiten deshalb nicht unbedingt einfach so mit dem Menschen zusammen, nur weil dieser etwas von ihnen möchte.

Maya bringt genau diese Eigenschaften mit – und damit jeden Tag neue kleine Herausforderungen. 

Mit ihr muss ich immer wieder neue Wege finden, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Nicht mit Druck, sondern mit Verständnis, Geduld, Kreativität und der Bereitschaft, auch einmal anders zu denken.

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Ein besonders schönes Ziel ist für uns dabei der Freilauf.

Maya zeigt mir jeden Tag aufs Neue, dass Freiheit nicht einfach bedeutet,  die Leine abzumachen.

Freiheit entsteht dann, wenn wir gemeinsam einen Weg finden, auf dem Vertrauen, Orientierung und Sicherheit zusammenpassen.

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Maya fordert mich dadurch immer wieder heraus, mein Wissen nicht einfach anzuwenden, sondern auch hier genau hinzuschauen:

Was funktioniert für diesen Hund? Was motiviert sie? Was braucht sie? Und welchen Weg können wir gemeinsam gehen?

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Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Lektionen, die mir meine Hunde immer wieder geben:

Es gibt nicht "den einen richtigen Weg".
Und so lerne ich auch mit Maya jeden Tag mehr dazu. 

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